Dr. Hesse klärt auf

Gutes Katzenfutter erkennen Sie in 10 Sekunden – wenn Sie wissen, wo Sie hinsehen

Die Katze ist der kompromissloseste Fleischfresser in unseren Wohnungen – und bekommt ausgerechnet das Futter mit den meisten pflanzlichen Füllstoffen. Ich zeige Ihnen die fünf Punkte, an denen ich jedes Katzenfutter prüfe, und welches am Ende übrig bleibt.

Dr. Andrea Hesse

Dr. Andrea Hesse Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen

  • Persönliche Antwort von Dr. Hesse
  • Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden
  • Kein Newsletter, kein Spam
Katze neben Nassfutter-Dosen
„Katzen verzeihen wenig." Was bei anderen Tieren nur suboptimal ist, ist bei der Katze eine Versorgungslücke.
Für Eilige

Keine Zeit zu lesen? Hier ist die Kurzfassung.

Ich habe die Deklarationen von Dutzenden Katzenfuttern durchgesehen. Übrig geblieben ist ANIfit – ein Nassfutter aus Fleisch in Lebensmittelqualität, mit offener Deklaration, ohne Getreide und ohne zugesetzten Zucker. Es ist nicht das günstigste Futter. Aber es ist das einzige, bei dem ich jede Zeile der Zutatenliste ohne Bauchschmerzen vorlesen würde.

10 % Neukundenrabatt mit dem Code unten.

ANIfit Nassfutter-Dosen für Katzen

Der Anfang

Kennen Sie eines dieser Zeichen?

Einzeln ist keines davon ein Beweis. Zusammen sind sie ein Muster, das mir in Beratungen fast täglich begegnet.

Stumpfes Fell, viel HaarverlustDas Fell wirkt trocken und struppig, die Katze putzt sich mehr als früher und würgt entsprechend mehr Haarballen.
Regelmäßiges ErbrechenNicht nur Haarballen, sondern unverdautes Futter kurz nach dem Fressen – oft bei hastigem Schlingen von Trockenfutter.
Die Katze trinkt kaumDer Napf steht tagelang fast unberührt da. Katzen decken ihren Flüssigkeitsbedarf von Natur aus über die Beute, nicht über die Schale.
Übergewicht trotz kleiner PortionenDer Bauch wird runder, obwohl die Menge im Napf gleich geblieben ist. Kohlenhydratreiches Futter liefert mehr Energie, als der Blick auf die Portion vermuten lässt.
Stark riechender KotDas Katzenklo ist schon kurz nach der Benutzung im ganzen Raum zu bemerken – ein Hinweis auf viel Unverwertetes.
Mäkelig bis besessenEntweder wird alles verweigert – oder eine ganz bestimmte Sorte wird eingefordert, als ginge es um Suchtstoff statt um Nahrung.

Ehrlich gesagt: Jedes dieser Zeichen kann viele Ursachen haben, und bei anhaltenden Beschwerden gehört Ihre Katze in tierärztliche Abklärung – das kann und will diese Seite nicht ersetzen. Aber unter allen möglichen Ursachen gibt es genau eine, die Sie heute Abend verändern können: das, was im Napf landet.

Dr. Hesse klärt auf

Was auf der Dose steht – und was es bedeutet

Futtermittel-Etiketten sind nicht falsch. Sie sind nur so formuliert, dass die interessanten Stellen unauffällig bleiben. Vier Übersetzungen:

„Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse"

Das ist eine geschlossene Deklaration: ein Sammelbegriff statt einer Zutatenliste. Innerhalb dieses Begriffs darf sich die tatsächliche Zusammensetzung von Charge zu Charge ändern, ohne dass das Etikett neu gedruckt werden muss.

Nicht jedes Nebenerzeugnis ist schlecht – Herz, Leber und Magen sind für die Katze sogar besonders wertvoll. Das Problem ist, dass Sie nicht erfahren, ob Herz drin ist oder etwas ganz anderes.

Die vier Werte, die auf jeder Dose stehen

Unter „Analytische Bestandteile" finden Sie immer dieselben vier Angaben. Sie sagen etwas über die Menge aus, aber nichts über die Herkunft:

  • Rohprotein – alles Eiweißhaltige. Auch Federn und Klauen liefern Rohprotein.
  • Rohfett – ohne Unterscheidung zwischen tierischem und pflanzlichem Fett.
  • Rohfaser – der unverdauliche Anteil.
  • Rohasche – was nach dem Verbrennen bleibt: Mineralstoffe, auch aus Knochen.

Ein hoher Proteinwert ist also noch kein Gütesiegel. Erst zusammen mit der Zutatenliste wird daraus eine Aussage.

„Rohprotein 10 %" – klingt wenig, ist es aber nicht

Nass- und Trockenfutter lassen sich anhand der analytischen Bestandteile nicht direkt vergleichen: Nassfutter besteht zu etwa drei Vierteln aus Wasser.

10 % Rohprotein im Nassfutter entsprechen in der Trockenmasse rund 40 %. Wer beide Angaben nebeneinanderlegt, vergleicht sonst Äpfel mit Birnen.

Zucker heißt selten „Zucker"

Katzen können Süße überhaupt nicht schmecken – ihnen fehlt der Rezeptor dafür. Zugesetzter Zucker ist im Katzenfutter also nicht einmal ein Geschmacksargument; er dient Farbe, Konsistenz und Haltbarkeit.

Achten Sie auf: Karamell, Melasse, Rübentrockenschnitzel, Zuckerarten, Zuckercouleur, Glukosesirup.

Zwei Faustregeln fürs Überfliegen: Was auf „-ose" endet, ist praktisch immer ein Zucker. Und Zellulose ist zwar keiner, aber ebenfalls ein Füllstoff – unverdauliche Pflanzenfaser, die Masse macht.

Der wichtigste Handgriff

Die Klammer verrät, wie viel wirklich benannt ist

Sobald ein Hersteller vorn eine Sorte hervorhebt, muss er hinten den Anteil in Klammern angeben – so steht es im Kennzeichnungsrecht. Genau diese Klammer ist die Stelle, an der sich gute von schlechter Deklaration trennt. Vier Stufen, von nichtssagend bis vollständig:

  1. Fleisch und tierische
    Nebenerzeugnisse, Getreide, …
    Sie erfahren nichts. Weder wie viel, noch von welchem Tier.
  2. Fleisch und tierische
    Nebenerzeugnisse (60 %), …
    Nur die Menge. 60 % des Futters sind tierischen Ursprungs – welches Tier und welcher Teil, bleibt offen.
  3. Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse
    (60 %, davon 25 % Huhn), …
    Ein Viertel benannt. Für Huhn gibt es eine Zahl. Die übrigen drei Viertel des tierischen Anteils bleiben unbenannt.
  4. 60 % Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse
    (25 % Huhn, 75 % Truthahn)
    Vollständig. 25 + 75 ergibt 100 – es bleibt nichts offen. So sieht es aus, wenn ein Hersteller nichts zu verbergen hat.

Ihr Handgriff an der Dose: Addieren Sie, was in der Klammer steht. Kommen Sie nicht auf 100 %, ist der Rest genau das, was der Hersteller Ihnen nicht sagen möchte.

So sieht der Unterschied konkret aus

Geschlossen

„Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Getreide, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Mineralstoffe, Zuckerarten"

  • Keine einzige Prozentangabe
  • Keine benannte Tierart
  • Zusammensetzung kann wechseln
  • Getreide und Zucker sind enthalten
Offen

„70 % Hühnerfleisch, 18 % Hühnerherz, 9 % Hühnerleber, 2 % Lachsöl, 1 % Mineralstoffe (davon Taurin)"

  • Jede Zutat einzeln benannt
  • Jede Zutat mit Anteil
  • Die Summe ergibt 100 %
  • Taurin ausgewiesen

Merksatz: Was ein Hersteller nicht auf die Dose schreibt, schreibt er nicht aus Platzmangel.

Die Prüfliste

Die fünf Kriterien, an denen ich jedes Katzenfutter messe

In dieser Reihenfolge. Fällt ein Futter schon bei Punkt 1 durch, spare ich mir den Rest.

1

An erster Stelle steht eine benannte tierische Zutat

Die Zutatenliste ist eine Rangliste nach Gewicht. Was oben steht, ist am meisten enthalten. Bei einem guten Katzenfutter steht dort „Hühnerfleisch", „Rinderherz" oder „Truthahn" – etwas, das man benennen kann.

Steht dort ein Sammelbegriff oder gleich ein Getreide, ist die Frage nach dem Fleischanteil schon beantwortet.

Die Falle sitzt an einer anderen Stelle, als man denkt. Zutaten werden mit dem Gewicht angegeben, das sie bei der Verarbeitung hatten. Frisches Fleisch besteht zu rund zwei Dritteln aus Wasser – beim Trocknen schrumpft es entsprechend. Aus „60 % frisches Hühnerfleisch" in einem Trockenfutter werden im fertigen Produkt grob geschätzt 20 %.

Ein Mehl ist deshalb nicht automatisch das Schlechtere. Es ist bereits getrocknet, seine Zahl steht also für das, was am Ende tatsächlich im Napf liegt. Entscheidend ist nicht „frisch oder Mehl", sondern wie genau die Zutat benannt ist.

Daran erkennen Sie den Unterschied: „Hühnerfleischmehl" sagt Tierart und Teil. „Tiermehl" oder „Fleischmehl" sagt beides nicht – dort ist weder die Tierart noch bekannt, welcher Teil des Tieres verarbeitet wurde.

2

Offene Deklaration mit Prozentangaben

Jede Zutat einzeln, jede mit ihrem Anteil, und die Summe ergibt ein vollständiges Bild. Das ist der einzige Weg, ein Futter überhaupt beurteilen zu können – alles andere ist Vertrauen ins Marketing.

Würden Sie eine Tiefkühlpizza kaufen, auf der als Zutaten „Lebensmittel und Lebensmittelerzeugnisse" steht? Bei Katzenfutter ist genau das der Normalfall.

3

Kein Getreide, kein zugesetzter Zucker

Hier ist die Katze strenger zu beurteilen als der Hund. Sie ist ein obligater Fleischfresser: Ihr Verdauungsapparat ist auf Beutetiere ausgelegt, nicht auf Stärke. Sie produziert von Haus aus wenig Amylase und gewinnt Energie bevorzugt aus Protein und Fett.

Getreide im Katzenfutter erfüllt deshalb keine ernährungsphysiologische Aufgabe. Es ist Bindemittel und Kostenfaktor – nichts, was die Katze braucht.

Rechnen Sie es an Ihrer Dose nach

Kohlenhydrate stehen auf keinem Etikett – man kann sie aber ausrechnen. Übertragen Sie die fünf Werte von „Analytische Bestandteile", der Rest ergibt sich von selbst:

Kohlenhydrate – alles, was von 100 % übrig bleibt

Zum Einordnen: Ein gutes Nassfutter landet meist im niedrigen einstelligen Bereich. Bei Trockenfutter sind 40 % keine Seltenheit – eine Zahl, die so auf keiner Packung steht.

4

Feuchtigkeit – der unterschätzte Punkt

Katzen stammen von Wüstentieren ab und haben einen schwach ausgeprägten Durstreflex. In der Natur nehmen sie den größten Teil ihrer Flüssigkeit über die Beute auf – die besteht zu rund drei Vierteln aus Wasser.

Bei reiner Trockenfütterung müsste eine Katze diese Menge aktiv nachtrinken. Viele tun das nicht ausreichend, weil ihr Durstgefühl schlicht nicht dafür gemacht ist.

Mein Maßstab: Nassfutter als Grundlage der Fütterung. Trockenfutter allenfalls als Ergänzung – und dann mit einem sehr bewussten Blick auf die Trinkmenge.

5

Tierisches Protein – und ausgewiesenes Taurin

Pflanzliches Eiweiß ist für die Katze kein gleichwertiger Ersatz. Ihr fehlen die Stoffwechselwege, um bestimmte Bausteine selbst herzustellen – am bekanntesten ist Taurin, das sie nicht in ausreichender Menge selbst bilden kann und deshalb über die Nahrung aufnehmen muss.

Ein gutes Katzenfutter weist Taurin aus. Findet sich in einem Futter viel pflanzliches Protein aus Soja, Mais oder Erbsen, ist das ein Hinweis darauf, dass der Proteinwert auf dem Etikett günstig aufgefüllt wurde.

Ein häufiger Irrtum: Ein hoher Rohproteinwert allein sagt nichts. Entscheidend ist, woher dieses Protein stammt.

Der Vergleich

Dieselben fünf Kriterien, drei Preisklassen

Bewusst ohne Markennamen: Es geht nicht darum, wer gewinnt, sondern darum, dass Sie jedes Futter im Regal selbst einordnen können.

Vergleich typischer Futterqualitäten anhand der fünf Kriterien
Kriterium Typisches Supermarktfutter Solides Futter aus dem Fachhandel Mein Maßstab
Erste Zutat Sammelbegriff oder Getreide Meist benanntes Fleisch Benanntes Fleisch, mit Prozentangabe
Deklaration geschlossen teils offen, teils Sammelbegriffe vollständig offen
Getreide häufig, oft in größerer Menge meist getreidefrei kein Getreide
Zugesetzter Zucker häufig, unter anderem Namen meist nein nein
Taurin ausgewiesen selten nachvollziehbar meist ja ja, mit Angabe
Preis je Dose niedrig mittel höher – bei kleinerer Portion
Nötige Futtermenge hoch mittel gering, da wenig Unverwertbares

Die Spalten beschreiben typische Ausprägungen der jeweiligen Preisklasse, keine einzelnen Produkte. Es gibt in jeder Klasse Ausreißer nach oben und unten – prüfen Sie im Zweifel selbst anhand der fünf Kriterien.

ANIfit Nassfutter in Dosen mit Katze
Dr. Hesseempfiehlt2026

Meine Empfehlung

ANIfit – das Futter, das durch alle fünf Punkte kommt

Ich empfehle ungern Marken. Aber wenn ich fünf Kriterien aufstelle, muss ich auch sagen, was sie erfüllt. Bei ANIfit ist die Antwort auf jede der fünf Fragen dieselbe: nachlesbar.

  • Fleisch an erster Stelle – benannt, mit Prozentangabe, in Lebensmittelqualität.
  • Vollständig offene Deklaration – jede Zutat einzeln mit ihrem Anteil.
  • Ohne Getreide und ohne zugesetzten Zucker – auch nicht unter anderem Namen.
  • Nassfutter – die Flüssigkeit kommt dorthin, wo die Katze sie aufnimmt.
  • Taurin ausgewiesen, Herkunft der Rohware benannt.

Und was ANIfit nicht ist

  • Nicht das günstigste Futter. Wer nur auf den Dosenpreis schaut, wird woanders fündig.
  • Nicht im Supermarkt oder Zoofachhandel erhältlich – es gibt es ausschließlich über den Direktvertrieb.
  • Kein Heilmittel. Futter kann Beschwerden lindern helfen, ersetzt aber keine tierärztliche Abklärung.
  • Keine Garantie, dass jede Sorte jeder Katze schmeckt. Katzen sind da bekanntlich eigen – dafür gibt es die Probierpakete.
Neukunden-Code FOODSTAR

10 % Rabatt auf Ihre erste Bestellung.

ca. 180 g

Richtwert für eine ausgewachsene Wohnungskatze.

pro Tag
pro Monat (30 Tage)

Unverbindliche Beispielrechnung auf Basis der aktuellen Dosenpreise und üblicher Fütterungsempfehlungen. Der tatsächliche Bedarf hängt von Alter, Aktivität und Stoffwechsel ab – beim Futtercheck rechne ich das gern für Ihre Katze konkret aus.

Geduld statt Gewalt

Die Umstellung bei einer Katze

Katzen prägen sich früh auf Futterkonsistenz und Geruch. Deshalb dauert die Umstellung länger als beim Hund – und funktioniert nie über Druck. So gehen Sie vor:

  1. 1Tag 1 bis 3 · ein Löffel dazu

    Nur einen Teelöffel des neuen Futters unter die gewohnte Portion mischen. Nicht danebenstellen – Katzen lernen sonst, es auszulassen.

  2. 4Tag 4 bis 7 · ein Viertel neu

    Anteil langsam steigern. Das Futter auf Zimmertemperatur bringen: Katzen orientieren sich stark am Geruch, und kaltes Futter riecht nach fast nichts.

  3. 8Tag 8 bis 11 · halbe halbe

    Jetzt entscheidet sich, ob es klappt. Verweigert die Katze, gehen Sie einen Schritt zurück – aber nicht ganz auf Anfang.

  4. 12Tag 12 bis 14 · vollständig umgestellt

    Ab hier nur noch das neue Futter. Die Tagesmenge liegt meist unter der gewohnten – wiegen Sie die erste Woche ab.

Eine Regel, die wirklich wichtig ist: Eine Katze darf niemals längere Zeit gar nichts fressen, um eine Umstellung zu erzwingen – das kann ernsthafte Folgen haben. Verweigert Ihre Katze das Futter über mehr als einen Tag vollständig, gehen Sie zurück auf das gewohnte Futter und versuchen es später langsamer erneut.

Nachgefragt

Häufige Einwände und Fragen

Warum gibt es das Futter nicht im Laden?

ANIfit wird ausschließlich im Direktvertrieb verkauft, also über selbstständige Beraterinnen und Berater statt über den Handel. Das hat zwei Seiten, und ich nenne beide.

Dafür spricht: Es entfallen Handelsspannen und Regalgebühren, die bei Supermarktware einen erheblichen Teil des Preises ausmachen. Dieses Geld steckt beim Direktvertrieb eher in der Rohware.

Dagegen spricht: Sie können es nicht spontan mitnehmen, und Sie kaufen über jemanden, der am Verkauf verdient – auch ich. Deshalb finden Sie meine Kriterien weiter oben ausformuliert: Sie sollen nicht mir glauben müssen, sondern selbst nachprüfen können.

Meine Katze frisst nur Trockenfutter. Was jetzt?

Das ist der häufigste Fall – und der zäheste. Trockenfutter ist knusprig, stark aromatisiert und jederzeit verfügbar; dagegen hat eine Dose es zunächst schwer.

Was in der Praxis hilft: feste Fütterungszeiten statt Futter zur freien Verfügung, das Nassfutter handwarm anbieten, anfangs ein paar zerbröselte Trockenfutter-Stücke darüberstreuen und diese dann Tag für Tag reduzieren. Rechnen Sie mit mehreren Wochen, nicht mit Tagen.

Ist Trockenfutter wirklich so schlecht?

„Schlecht" wäre zu einfach. Trockenfutter hat praktische Vorteile: Vorratshaltung, Dosierbarkeit, Automaten. Und es gibt durchaus hochwertige Produkte.

Mein Einwand betrifft nicht das einzelne Produkt, sondern die ausschließliche Trockenfütterung: Sie verlagert die gesamte Flüssigkeitsaufnahme auf den Trinknapf – bei einem Tier, dessen Durstgefühl dafür nicht ausgelegt ist. Als Ergänzung neben Nassfutter ist das eine ganz andere Frage als als alleinige Ernährung.

Meine Katze hat eine Erkrankung – passt das Futter?

Bei diagnostizierten Erkrankungen – etwa Niere, Schilddrüse, Diabetes – oder bei einer laufenden Ausschlussdiät gehört die Futterwahl in Absprache mit der behandelnden Tierärztin oder dem behandelnden Tierarzt. Das gilt unabhängig von der Marke.

Was ich beisteuern kann: die Zutatenlisten einzeln durchgehen und Sorten heraussuchen, die die kritische Zutat nicht enthalten. Genau dafür gibt es den Futtercheck.

Ich habe mehrere Katzen – muss ich alle umstellen?

Sinnvollerweise ja, sonst wird an fremden Näpfen mitgefressen und Sie verlieren den Überblick über die Mengen. Stellen Sie alle gleichzeitig um, aber füttern Sie während der Umstellung an getrennten Plätzen – so sehen Sie, wer wie viel annimmt.

Was passiert mit meinen Daten beim Futtercheck?

Ihre Angaben werden ausschließlich für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwendet. Kein Newsletter, keine Weitergabe an Dritte, keine Werbemails im Nachgang. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Kostenlos & unverbindlich

Unsicher? Schicken Sie mir Ihr aktuelles Futter.

Sie müssen nichts kaufen, um Klarheit zu bekommen. Schreiben Sie mir, was aktuell im Napf landet – ich sehe mir die Deklaration an und sage Ihnen ehrlich, was ich davon halte. Auch dann, wenn die Antwort lautet: passt schon.

  • Ich gehe die Zutatenliste Ihres Futters Zeile für Zeile durch.
  • Sie bekommen eine Einordnung nach denselben fünf Kriterien von oben.
  • Dazu einen konkreten Mengenvorschlag für Gewicht und Alter Ihrer Katze.
  • Antwort innerhalb von 24 Stunden, persönlich und nicht automatisiert.

Aufwand für Sie: etwa eine Minute. Sie brauchen nur die Dose oder die Tüte in der Hand – die Rückseite, nicht die Vorderseite.

Gibt es etwas, das Ihnen auffällt? Erbrechen, Trinkmenge, Gewicht, Fell – schreiben Sie es gern dazu.

Kein Newsletter. Keine Weitergabe. Antwort innerhalb von 24 Stunden.

Dr. Andrea Hesse

Wer hinter dieser Seite steht

Dr. Andrea Hesse

„Ich habe lange selbst gekauft, was gut beworben war. Heute lese ich zuerst die Rückseite."

Ich berate Hunde- und Katzenhalter zur Fütterung – unabhängig von Rasse, Alter und Budget. Mein Zugang ist nicht der eines Verkäufers, sondern der einer Analytikerin: Ich lese Deklarationen, vergleiche Angaben und übersetze, was auf den Etiketten steht.

Angefangen hat das mit meinem eigenen Tier und einer Zutatenliste, die ich nicht verstanden habe. Seitdem ist daraus eine Beratung geworden, die genau an dem Punkt ansetzt, an dem die meisten Halter allein gelassen werden: vor dem Regal.

Wichtig zur Einordnung: Ich bin keine Tierärztin und stelle keine Diagnosen. Bei gesundheitlichen Beschwerden Ihres Tieres ist die tierärztliche Praxis die richtige Adresse – ich ergänze das um den Blick auf die Fütterung.

Ein Futterwechsel ist die kleinste Veränderung mit der größten Wirkung

Sie müssen nichts überstürzen. Lesen Sie beim nächsten Einkauf einfach die Rückseite statt der Vorderseite – mit den fünf Kriterien von oben dauert das zehn Sekunden. Und wenn Sie unsicher sind, schicken Sie mir das Etikett.

Futtercheck 10 % sichern