Dr. Hesse klärt auf

Gutes Hundefutter erkennen Sie in 10 Sekunden – wenn Sie wissen, wo Sie hinsehen

Die Zutatenliste verrät fast alles über die Qualität eines Futters. Man muss sie nur lesen können. Ich zeige Ihnen die fünf Punkte, an denen ich jedes Hundefutter prüfe – und welches Futter bei mir am Ende übrig bleibt.

Dr. Andrea Hesse

Dr. Andrea Hesse Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen

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Dr. Andrea Hesse mit einem kleinen Hund auf dem Arm
„Der Napf ist der Hebel." Das Einzige, was Sie an der Gesundheit Ihres Hundes jeden Tag selbst in der Hand haben.
Für Eilige

Keine Zeit zu lesen? Hier ist die Kurzfassung.

Ich habe die Deklarationen von Dutzenden Hundefuttern durchgesehen. Übrig geblieben ist ANIfit – ein Nassfutter aus Fleisch in Lebensmittelqualität, mit offener Deklaration und ohne zugesetzten Zucker. Es ist nicht das günstigste Futter. Aber es ist das einzige, bei dem ich jede Zeile der Zutatenliste ohne Bauchschmerzen vorlesen würde.

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Dr. Andrea Hesse mit einem Hund

Der Anfang

Kennen Sie eines dieser Zeichen?

Einzeln ist keines davon ein Beweis. Zusammen sind sie ein Muster, das mir in Beratungen fast täglich begegnet.

Stumpfes, schuppiges FellEs glänzt nicht mehr, wirkt trocken, und beim Streicheln bleibt mehr Haar an der Hand als früher.
Ständiges PfotenleckenImmer dieselbe Pfote, immer abends. Juckreiz und gerötete Hautstellen ohne erkennbaren äußeren Auslöser.
Weicher Kot und BlähungenDer Kot ist voluminös und schlecht aufzunehmen. Das spricht dafür, dass viel durchläuft, was nicht verwertet wird.
Gewicht, das nicht stimmen willTrotz gleicher Menge und gleicher Runden nimmt der Hund zu – oder hält sein Gewicht nur mit Mühe.
MundgeruchEin deutlicher Geruch, der nach dem Fressen stärker wird und sich mit Zähneputzen allein nicht erledigt.
Wenig AntriebNach dem Fressen fällt der Hund in sich zusammen. Die Spielfreude kommt erst Stunden später zurück – falls überhaupt.

Ehrlich gesagt: Jedes dieser Zeichen kann viele Ursachen haben, und bei anhaltenden Beschwerden gehört Ihr Hund in tierärztliche Abklärung – das kann und will diese Seite nicht ersetzen. Aber unter allen möglichen Ursachen gibt es genau eine, die Sie heute Abend verändern können: das, was im Napf landet.

Dr. Hesse klärt auf

Was auf der Dose steht – und was es bedeutet

Futtermittel-Etiketten sind nicht falsch. Sie sind nur so formuliert, dass die interessanten Stellen unauffällig bleiben. Vier Übersetzungen:

„Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse"

Das ist eine geschlossene Deklaration: ein Sammelbegriff statt einer Zutatenliste. Innerhalb dieses Begriffs darf sich die tatsächliche Zusammensetzung von Charge zu Charge ändern, ohne dass das Etikett neu gedruckt werden muss.

Nicht jedes Nebenerzeugnis ist schlecht – Herz, Leber und Magen sind wertvoll. Das Problem ist, dass Sie nicht erfahren, ob Herz drin ist oder etwas ganz anderes.

Die vier Werte, die auf jeder Dose stehen

Unter „Analytische Bestandteile" finden Sie immer dieselben vier Angaben. Sie sagen etwas über die Menge aus, aber nichts über die Herkunft:

  • Rohprotein – alles Eiweißhaltige. Auch Federn und Klauen liefern Rohprotein.
  • Rohfett – ohne Unterscheidung zwischen tierischem und pflanzlichem Fett.
  • Rohfaser – der unverdauliche Anteil.
  • Rohasche – was nach dem Verbrennen bleibt: Mineralstoffe, auch aus Knochen.

Ein hoher Proteinwert ist also noch kein Gütesiegel. Erst zusammen mit der Zutatenliste wird daraus eine Aussage.

„Getreidefrei" heißt nicht „kohlenhydratarm"

Getreidefrei ist ein Verkaufsargument, kein Qualitätsmerkmal. Wo kein Weizen mehr steht, stehen oft Kartoffel, Erbse, Tapioka oder Süßkartoffel – in vergleichbarer Menge.

Entscheidend ist nicht, welches pflanzliche Füllmaterial verwendet wird, sondern wie viel davon im Verhältnis zum Fleisch.

Zucker heißt selten „Zucker"

Zugesetzter Zucker hat im Hundefutter keine ernährungsphysiologische Aufgabe. Er verbessert Farbe, Konsistenz und Akzeptanz – und steht selten unter seinem eigenen Namen.

Achten Sie auf: Karamell, Melasse, Rübentrockenschnitzel, Zuckerarten, Zuckercouleur, Glukosesirup, Inulin aus Zuckerrübe.

Zwei Faustregeln fürs Überfliegen: Was auf „-ose" endet, ist praktisch immer ein Zucker. Und Zellulose ist zwar keiner, aber ebenfalls ein Füllstoff – unverdauliche Pflanzenfaser, die Masse macht.

Der wichtigste Handgriff

Die Klammer verrät, wie viel wirklich benannt ist

Sobald ein Hersteller vorn eine Sorte hervorhebt, muss er hinten den Anteil in Klammern angeben – so steht es im Kennzeichnungsrecht. Genau diese Klammer ist die Stelle, an der sich gute von schlechter Deklaration trennt. Vier Stufen, von nichtssagend bis vollständig:

  1. Fleisch und tierische
    Nebenerzeugnisse, Getreide, …
    Sie erfahren nichts. Weder wie viel, noch von welchem Tier.
  2. Fleisch und tierische
    Nebenerzeugnisse (60 %), …
    Nur die Menge. 60 % des Futters sind tierischen Ursprungs – welches Tier und welcher Teil, bleibt offen.
  3. Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse
    (60 %, davon 25 % Huhn), …
    Ein Viertel benannt. Für Huhn gibt es eine Zahl. Die übrigen drei Viertel des tierischen Anteils bleiben unbenannt.
  4. 60 % Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse
    (25 % Huhn, 75 % Rind)
    Vollständig. 25 + 75 ergibt 100 – es bleibt nichts offen. So sieht es aus, wenn ein Hersteller nichts zu verbergen hat.

Ihr Handgriff an der Dose: Addieren Sie, was in der Klammer steht. Kommen Sie nicht auf 100 %, ist der Rest genau das, was der Hersteller Ihnen nicht sagen möchte.

So sieht der Unterschied konkret aus

Geschlossen

„Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Getreide, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Mineralstoffe, Zuckerarten"

  • Keine einzige Prozentangabe
  • Keine benannte Tierart
  • Zusammensetzung kann wechseln
  • Zucker ist enthalten
Offen

„68 % Rindfleisch, 20 % Rinderherz, 8 % Rinderleber, 2 % Karotte, 1,5 % Lachsöl, 0,5 % Mineralstoffe"

  • Jede Zutat einzeln benannt
  • Jede Zutat mit Anteil
  • Die Summe ergibt 100 %
  • Nichts, was erklärungsbedürftig wäre

Merksatz: Was ein Hersteller nicht auf die Dose schreibt, schreibt er nicht aus Platzmangel.

Die Prüfliste

Die fünf Kriterien, an denen ich jedes Hundefutter messe

In dieser Reihenfolge. Fällt ein Futter schon bei Punkt 1 durch, spare ich mir den Rest.

1

An erster Stelle steht eine benannte tierische Zutat

Die Zutatenliste ist eine Rangliste nach Gewicht. Was oben steht, ist am meisten enthalten. Bei einem guten Hundefutter steht dort „Rindfleisch", „Hühnerherzen" oder „Lammfleisch" – etwas, das man benennen kann.

Steht dort ein Sammelbegriff oder gleich ein Getreide, ist die Frage nach dem Fleischanteil schon beantwortet.

Die Falle sitzt an einer anderen Stelle, als man denkt. Zutaten werden mit dem Gewicht angegeben, das sie bei der Verarbeitung hatten. Frisches Fleisch besteht zu rund zwei Dritteln aus Wasser – beim Trocknen schrumpft es entsprechend. Aus „60 % frisches Hühnerfleisch" in einem Trockenfutter werden im fertigen Produkt grob geschätzt 20 %.

Ein Mehl ist deshalb nicht automatisch das Schlechtere. Es ist bereits getrocknet, seine Zahl steht also für das, was am Ende tatsächlich im Napf liegt. Entscheidend ist nicht „frisch oder Mehl", sondern wie genau die Zutat benannt ist.

Daran erkennen Sie den Unterschied: „Hühnerfleischmehl" sagt Tierart und Teil. „Tiermehl" oder „Fleischmehl" sagt beides nicht – dort ist weder die Tierart noch bekannt, welcher Teil des Tieres verarbeitet wurde.

2

Offene Deklaration mit Prozentangaben

Jede Zutat einzeln, jede mit ihrem Anteil, und die Summe ergibt ein vollständiges Bild. Das ist der einzige Weg, ein Futter überhaupt beurteilen zu können – alles andere ist Vertrauen ins Marketing.

Würden Sie eine Tiefkühlpizza kaufen, auf der als Zutaten „Lebensmittel und Lebensmittelerzeugnisse" steht? Bei Hundefutter ist genau das der Normalfall.

3

Kein zugesetzter Zucker, keine Lockstoffe

Ein Futter, das gut ist, muss nicht schmackhaft gemacht werden. Zugesetzter Zucker und aufgesprühte Aromen lösen genau ein Problem – das Akzeptanzproblem eines Futters, dessen Grundzutaten für sich genommen nicht überzeugen.

Dass ein Hund etwas begeistert frisst, sagt deshalb nichts über die Qualität. Es sagt etwas über die Aromatisierung.

4

Kohlenhydrate mit Maß – und aus dem richtigen Grund

Hier weiche ich bewusst von dem ab, was man oft liest: Der Hund ist kein reiner Fleischfresser. Er hat sich über Jahrtausende an unsere Nähe angepasst und kann Stärke verdauen – anders als die Katze. Getreide ist für ihn also kein Gift.

Die Frage ist nicht ob, sondern wie viel und wozu. Wenn Getreide oder Kartoffel den Hauptteil ausmachen, steht das meistens nicht für ein Ernährungskonzept, sondern für einen Kostenvorteil beim Hersteller.

Mein Maßstab: Pflanzliche Zutaten dürfen im Napf vorkommen – als Beilage, erkennbar benannt und in überschaubarer Menge. Nicht als heimlicher Hauptdarsteller.

Rechnen Sie es an Ihrer Dose nach

Kohlenhydrate stehen auf keinem Etikett – man kann sie aber ausrechnen. Übertragen Sie die fünf Werte von „Analytische Bestandteile", der Rest ergibt sich von selbst:

Kohlenhydrate – alles, was von 100 % übrig bleibt

Zum Einordnen: Ein gutes Nassfutter landet meist im niedrigen einstelligen Bereich. Bei Trockenfutter sind 40 % keine Seltenheit – eine Zahl, die so auf keiner Packung steht.

5

Nachvollziehbare Herkunft und schonende Verarbeitung

Zwei Fragen, die ein guter Hersteller ohne Zögern beantwortet: Woher kommt das Fleisch? Und wie wird es verarbeitet?

Je stärker und länger erhitzt wird, desto mehr hitzeempfindliche Nährstoffe gehen verloren und müssen anschließend künstlich wieder zugesetzt werden. Ein Futter, das diese Zusätze in großer Zahl braucht, sagt damit indirekt etwas über seine Ausgangsware aus.

Der Vergleich

Dieselben fünf Kriterien, drei Preisklassen

Bewusst ohne Markennamen: Es geht nicht darum, wer gewinnt, sondern darum, dass Sie jedes Futter im Regal selbst einordnen können.

Vergleich typischer Futterqualitäten anhand der fünf Kriterien
Kriterium Typisches Supermarktfutter Solides Futter aus dem Fachhandel Mein Maßstab
Erste Zutat Sammelbegriff oder Getreide Meist benanntes Fleisch Benanntes Fleisch, mit Prozentangabe
Deklaration geschlossen teils offen, teils Sammelbegriffe vollständig offen
Zugesetzter Zucker häufig, unter anderem Namen meist nein nein
Pflanzlicher Anteil hoch, oft Hauptbestandteil moderat gering und benannt
Herkunft & Verarbeitung nicht angegeben teilweise angegeben angegeben und belegbar
Preis je Dose niedrig mittel höher – bei kleinerer Portion
Nötige Futtermenge hoch mittel gering, da wenig Unverwertbares

Die Spalten beschreiben typische Ausprägungen der jeweiligen Preisklasse, keine einzelnen Produkte. Es gibt in jeder Klasse Ausreißer nach oben und unten – prüfen Sie im Zweifel selbst anhand der fünf Kriterien.

Geprüft nach meinen Kriterien ANIfit Nassfutter für Hunde
  1. Fleisch an erster Stelle, benannt
  2. Offene Deklaration mit Prozenten
  3. Kein zugesetzter Zucker
  4. Pflanzliches nur als Beilage
  5. Herkunft und Verarbeitung belegt

5 von 5Kriterien erfüllt

Dr. Hesseempfiehlt2026

Meine Empfehlung

ANIfit – das Futter, das durch alle fünf Punkte kommt

Ich empfehle ungern Marken. Aber wenn ich fünf Kriterien aufstelle, muss ich auch sagen, was sie erfüllt. Bei ANIfit ist die Antwort auf jede der fünf Fragen dieselbe: nachlesbar.

  • Fleisch an erster Stelle – benannt, mit Prozentangabe, in Lebensmittelqualität.
  • Vollständig offene Deklaration – jede Zutat einzeln mit ihrem Anteil.
  • Ohne zugesetzten Zucker und ohne Lockstoffe – auch nicht unter anderem Namen.
  • Pflanzliches als Beilage, nicht als Füllmaterial.
  • Schonend verarbeitet, Herkunft der Rohware benannt.

Und was ANIfit nicht ist

  • Nicht das günstigste Futter. Wer nur auf den Dosenpreis schaut, wird woanders fündig.
  • Nicht im Supermarkt oder Zoofachhandel erhältlich – es gibt es ausschließlich über den Direktvertrieb.
  • Kein Heilmittel. Futter kann Beschwerden lindern helfen, ersetzt aber keine tierärztliche Abklärung.
  • Keine Garantie, dass jede Sorte jedem Hund schmeckt. Dafür gibt es die Probierpakete.
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ca. 375 g

Richtwert für einen ausgewachsenen Hund mit normaler Aktivität.

pro Tag
pro Monat (30 Tage)

Unverbindliche Beispielrechnung auf Basis der aktuellen Dosenpreise und üblicher Fütterungsempfehlungen. Der tatsächliche Bedarf hängt von Alter, Rasse, Aktivität und Stoffwechsel ab – beim Futtercheck rechne ich das gern für Ihren Hund konkret aus.

Kein Hexenwerk

Die Umstellung in sieben Tagen

Der zweithäufigste Einwand ist die Angst vor Durchfall. Berechtigt – wenn man von heute auf morgen wechselt. Machen Sie es so:

  1. 1Tag 1 und 2 · ein Viertel neu

    Drei Viertel gewohntes Futter, ein Viertel neues. Gut untermischen, nicht nebeneinander in den Napf.

  2. 3Tag 3 und 4 · halbe halbe

    Jetzt zeigt sich, ob der Hund das neue Futter annimmt. Kot beobachten: leicht weicher ist normal, flüssig nicht.

  3. 5Tag 5 und 6 · drei Viertel neu

    Falls es hakt, bleiben Sie zwei Tage länger auf dieser Stufe, statt zurückzugehen.

  4. 7Tag 7 · vollständig umgestellt

    Ab hier nur noch das neue Futter. Die Tagesmenge liegt meist unter der gewohnten – wiegen Sie die erste Woche ab.

Bei empfindlichen Hunden: Strecken Sie denselben Ablauf auf zehn bis vierzehn Tage. Langsamer ist nie falsch.

Nachgefragt

Häufige Einwände und Fragen

Warum gibt es das Futter nicht im Laden?

ANIfit wird ausschließlich im Direktvertrieb verkauft, also über selbstständige Beraterinnen und Berater statt über den Handel. Das hat zwei Seiten, und ich nenne beide.

Dafür spricht: Es entfallen Handelsspannen und Regalgebühren, die bei Supermarktware einen erheblichen Teil des Preises ausmachen. Dieses Geld steckt beim Direktvertrieb eher in der Rohware.

Dagegen spricht: Sie können es nicht spontan mitnehmen, und Sie kaufen über jemanden, der am Verkauf verdient – auch ich. Deshalb finden Sie meine Kriterien weiter oben ausformuliert: Sie sollen nicht mir glauben müssen, sondern selbst nachprüfen können.

Mein Hund ist wählerisch – frisst er das überhaupt?

Wählerische Hunde sind oft an stark aromatisiertes Futter gewöhnt. Ein Futter ohne Lockstoffe riecht dagegen erst einmal unspektakulär, und die ersten Tage können zäh sein.

Was hilft: das Futter auf Zimmertemperatur bringen statt kalt aus dem Kühlschrank zu geben, die Umstellung über zehn statt sieben Tage strecken, und keine Zwischenmahlzeiten anbieten, solange umgestellt wird. Wenn nach drei Sorten nichts passt, schreiben Sie mir – dann suchen wir gemeinsam weiter.

Nassfutter oder Trockenfutter?

Beim Hund ist das weniger dramatisch als bei der Katze – er trinkt in der Regel zuverlässig nach. Trotzdem spricht einiges für Nassfutter: Es enthält von Natur aus Feuchtigkeit, sättigt bei geringerer Energiedichte besser und kommt ohne die starke Hitzebehandlung aus, die bei extrudiertem Trockenfutter nötig ist.

Trockenfutter hat praktische Vorteile: Vorratshaltung, Reisen, Dosierbarkeit. Eine Kombination ist möglich – dann sollten Sie beide Anteile in der Tagesmenge berücksichtigen und nicht einfach obendrauf geben.

Mein Hund hat Allergien oder eine Erkrankung – passt das Futter?

Bei diagnostizierten Erkrankungen – etwa Niere, Leber, Pankreas – oder bei einer laufenden Ausschlussdiät gehört die Futterwahl in Absprache mit der behandelnden Tierärztin oder dem behandelnden Tierarzt. Das gilt unabhängig von der Marke.

Was ich beisteuern kann: die Zutatenlisten einzeln durchgehen und Sorten heraussuchen, die die kritische Zutat nicht enthalten. Genau dafür gibt es den Futtercheck.

Wie viel Futter brauche ich pro Monat?

Das hängt vom Gewicht ab – der Rechner weiter oben gibt Ihnen einen Richtwert für Menge und Kosten. Als Orientierung: Bei hochwertigem Nassfutter liegt die Tagesration meist spürbar unter dem, was Sie vom bisherigen Futter gewohnt sind, weil weniger Unverwertbares mitgefüttert wird.

Was passiert mit meinen Daten beim Futtercheck?

Ihre Angaben werden ausschließlich für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwendet. Kein Newsletter, keine Weitergabe an Dritte, keine Werbemails im Nachgang. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Kostenlos & unverbindlich

Unsicher? Schicken Sie mir Ihr aktuelles Futter.

Sie müssen nichts kaufen, um Klarheit zu bekommen. Schreiben Sie mir, was aktuell im Napf landet – ich sehe mir die Deklaration an und sage Ihnen ehrlich, was ich davon halte. Auch dann, wenn die Antwort lautet: passt schon.

  • Ich gehe die Zutatenliste Ihres Futters Zeile für Zeile durch.
  • Sie bekommen eine Einordnung nach denselben fünf Kriterien von oben.
  • Dazu einen konkreten Mengenvorschlag für Gewicht und Alter Ihres Hundes.
  • Antwort innerhalb von 24 Stunden, persönlich und nicht automatisiert.

Aufwand für Sie: etwa eine Minute. Sie brauchen nur die Dose oder die Tüte in der Hand – die Rückseite, nicht die Vorderseite.

Gibt es etwas, das Ihnen auffällt? Juckreiz, Verdauung, Gewicht, Fell – schreiben Sie es gern dazu.

Kein Newsletter. Keine Weitergabe. Antwort innerhalb von 24 Stunden.

Dr. Andrea Hesse

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Dr. Andrea Hesse

„Ich habe lange selbst gekauft, was gut beworben war. Heute lese ich zuerst die Rückseite."

Ich berate Hunde- und Katzenhalter zur Fütterung – unabhängig von Rasse, Alter und Budget. Mein Zugang ist nicht der eines Verkäufers, sondern der einer Analytikerin: Ich lese Deklarationen, vergleiche Angaben und übersetze, was auf den Etiketten steht.

Angefangen hat das mit meinem eigenen Hund und einer Zutatenliste, die ich nicht verstanden habe. Seitdem ist daraus eine Beratung geworden, die genau an dem Punkt ansetzt, an dem die meisten Halter allein gelassen werden: vor dem Regal.

Wichtig zur Einordnung: Ich bin keine Tierärztin und stelle keine Diagnosen. Bei gesundheitlichen Beschwerden Ihres Tieres ist die tierärztliche Praxis die richtige Adresse – ich ergänze das um den Blick auf die Fütterung.

Ein Futterwechsel ist die kleinste Veränderung mit der größten Wirkung

Sie müssen nichts überstürzen. Lesen Sie beim nächsten Einkauf einfach die Rückseite statt der Vorderseite – mit den fünf Kriterien von oben dauert das zehn Sekunden. Und wenn Sie unsicher sind, schicken Sie mir das Etikett.

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